Wie behandelt man Zahnfleischbluten?

Wie behandelt man Zahnfleischbluten?

Wenn Sie oder eines Ihrer Familienmitglieder einen Blutfleck nach dem Zähneputzen oder dem Reinigen mit Zahnseide entdecken, sollten Sie unbedingt etwas unternehmen. Zahnfleischbluten scheint nicht so ernst zu sein – besonders wenn es nicht mit Schmerzen verbunden ist –, aber es kann ein Anzeichen für eine Zahnfleischerkrankung sein. Machen Sie sich aber trotzdem keine Sorgen: Die Behandlung ist umso einfacher, je früher Sie das Problem angehen. Achten Sie bewusst auf die Symptome und bauen Sie ein paar einfache Massnahmen in Ihre tägliche Mundpflege mit ein.

Was sind die Anzeichen und Symptome einer Zahnfleischerkrankung?

  • Entzündetes Zahnfleisch
  • Zahnfleischbluten
  • Zahnfleischschwund
  • Mundgeruch
  • Lockere Zähne

Wenn Sie irgendeines dieser Symptome bei sich entdecken, sollten Sie einen Zahnarzttermin vereinbaren. In der Zwischenzeit können Sie selber eine Menge für Ihr gereiztes Zahnfleisch tun.

Verbessern Sie Ihre Mundpflegegewohnheiten

Zahnfleischerkrankungen werden meist durch unzureichendes Putzen und fehlende Reinigung mit Zahnseide verursacht. Wenn Sie Ihre Zahnreinigung in letzter Zeit also etwas eilig durchgeführt haben, ist es Zeit für ein paar Korrekturen. Putzen Sie sich die Zähne mindestens zweimal täglich mit einer weichen Zahnbürste oder einer Zahnbürste, die Ihnen Ihr Zahnarzt empfohlen hat.

Da Speisereste oft zwischen den Zähnen steckenbleiben, ist es ausserdem unerlässlich, dort mindestens einmal täglich Zahnseide anzuwenden. Stellen Sie sicher, mit der Zahnseide direkt nach oben an das Zahnfleisch und jeden Zahn zu gelangen.

Achten Sie auf eine zahnfleischfreundliche Ernährung

Ihre Ernährung wirkt sich auf die Gesundheit Ihres Zahnfleischs stärker aus, als Sie vielleicht denken. Es sind nicht nur zuckerhaltige Lebensmittel, auf die Sie achten müssen: Alle nährstoffarmen Nahrungsmittel, wie zum Beispiel Weissbrot, sind schlecht für Ihr Zahnfleisch. Nährstoffreiche Nahrungsmittel indessen – wie Gemüse und Vollwertkost – ernähren Ihr Zahnfleisch und helfen ihm so, stark und gesund zu bleiben. Zink, das ebenfalls einen aktiven Bestandteil unserer Zahnpasten bildet, ist wichtig für die Knochen- und Gewebebildung; versuchen Sie daher, zinkreiche Lebensmittel wie Spinat, Kidneybohnen und Kichererbsen in Ihren Speiseplan zu integrieren.

Geben Sie das Rauchen auf

Sie wissen bereits, dass Rauchen schlecht für Ihre Lungen ist – aber wussten Sie auch, dass es Ihrem Zahnfleisch schadet? Wissenschaftler sind sich einig, dass Rauchen es Ihrem Zahnfleisch unmöglich macht, essenzielle Nährstoffe zu erhalten. So wird es anfälliger für die Art von Entzündung, die zu einer Zahnfleischerkrankung führt.
Uns ist klar, dass das Aufhören schwerfällt, aber es ist mit das Beste, was Sie für Ihre Gesundheit tun können – Ihr Zahnfleisch inbegriffen.

Achten Sie also darauf, was Ihre Zahnbürste Ihnen verrät. Wenn Sie Blut entdecken, sollten Sie die Regie über Ihre Zahnpflege übernehmen: putzen, reinigen mit Zahnseide, ausspülen und das Ganze wiederholen – für ein gesünderes, optimistischeres Lächeln. 

SCHNELLER TIPP

Zinkreiche Lebensmittel wie Spinat, Kichererbsen, Kidneybohnen verbessern Ihre Mundgesundheit, da Zink wesentlicher Bestandteil für Gewebe- und Knochenaufbau ist.

 

Ihre Fragen zur Mundpflege 

In unseren Anleitungen finden Sie hilfreiche Ratschläge zu Ihren Mundpflege-Fragen – zusammengestellt von Signal, dem Dentalexperten für die ganze Familie.

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